Ein Zeitungsartikel – A newspaper article

Ein Zeitungsartikel, der mich angetörnt hat und an meine Schulzeit erinnerte

Lehrerin ohrfeigte

Die Lehrerin hat eher mit der Welt der schönen Dinge zu tun. Sie unterrichtet Kunst und Sport. Gestern stand sie wegen einer weniger schönen Sache vor Gericht. Es ging um Körperverletzung im Amt. Sie hat zwei Schüler geohrfeigt.

Die Lehrerin ist 30 Jahre alt und eine großgewachsene, athletische Frau. Für den Prozess kleidete sie sich wie für eine Sportveranstaltung: Ärmelloses und rückenfreies Top und Leggins.
Ihre Hände und Arme waren mit stark hervortretenden Adern durchzogen.

Als der Richter nach ihrem Namen fragte, stand sie lächelnd auf und verbeugte sich Richtung Zuhörer-Saal. Wenn sie sprach, spreizte sie die Finger, als würde sie einen Chor dirigieren. Manchmal fasste sie sich mit beiden Händen an die Stirn, dann wieder kreuzte sie die Arme vor der Brust, wobei sich ihr beachtlicher Bizeps abzeichnete.

Mit Vorliebe aber klatschte sie in ihre auffallend großen Hände. Sie klatschte so laut, dass Zuhörer vor Schreck zusammenzuckten. Sie klatschte immer dann, wenn sie zeigen wollte, wie sie es macht, damit die Kinder gehorchen. Zum Beispiel dann, wenn sie von ihnen verlangte: “Jetzt stellen wir uns alle in einer Reihe auf” – klatsch, klatsch.

An einem Tag im Juni 2003 klatschte sie sehr oft in ihre Hände, weil die Kinder “nicht so ganz gut gehört haben”. Es waren Schüler der zweiten Klasse, sie tobten lieber herum, als sich in einer Reihe anzustellen. Zumal es sehr aufregend war in jenem Raum, in dem die Lehrerin unterrichtete. Es gab eine Bühne für Aufführungen und einen Bühnenvorhang, in dessen Falten man herrlich Versteck spielen konnte. Die Lehrerin sagte, “das war ein Gekreische, das kann man sich nicht vorstellen”. Da hörte sie auf, nur in die Hände zu klatschen.

Vielmehr holte sie kräftig aus, schlug einem Jungen mit der flachen Hand auf die linke Wange und einem anderen auf die rechte, so dass der Abdruck ihrer Finger noch Tage zu sehen war. Ein Mädchen fasste sie so stark am Arm, dass blaue Flecken in Form ihrer Finger zu sehen waren.

Vor Gericht bestritt sie die Vorwürfe mit Hinweis auf ihre großen Hände: “Mit meinen extrem großen Händen würde ich einem Kind niemals eine richtige Ohrfeige geben. Ich habe sie nur ganz leicht an der Wange berührt.”

Als der Richter darauf zwei Beweis-Fotos vorlegte, auf dem deutlich rote Fingerabdrücke auf der Wange und am Hals zu sehen waren, mochte sie es nicht glauben, dass sie diese Spuren verursacht habe.

Nun hätte der Richter die Zeugen hören müssen. Zwölf Kinder einer Berliner Grundschule – acht, neun Jahre alt – saßen mit ihren Eltern vor der Tür. Ein bisschen aufgeregt waren sie und fragten immer wiederneugierig, was ein Richter und ein Gericht so machen.

Der Richter wollte nicht, dass die Kinder aussagen. Weil er von einer Feindschaft zwischen Lehrern und Schülern nichts halte. Er sagte, “mein Bestreben ist, eine Verurteilung von Lehrern zu vermeiden. Ich strebe lieber eine Versöhnung an.” Dann erklärte er der Lehrerin, dass man das Verfahren auch gegen eine Geldbuße einstellen könnte. Dann dürfte sie aber ihre Schuld nicht mehr bestreiten. Nach 15 Minuten Bedenkzeit stimmte sie zu – und muss jetzt 1 500 Euro an einen Verein für Integrationshilfe zahlen.

Dann wurden die Kinder in den Saal gerufen – und erlebten so etwas wie eine Schulstunde vor Gericht. Dass so ein Unterricht auch für Lehrer eine schwierige Angelegenheit sein kann, erklärte ihnen der Richter. Dass es vorkommen könne, dass ein Lehrer die Nerven verliert und die Hand ausrutscht. Und dass er trotzdem “nicht hauen darf”. Die Kinder hörten mucksmäuschenstill zu. Ob sie jetzt verstanden haben, was ein Gericht so macht?”

veiny gym teacher

   Ich als Schüler – Me as pupil

A newspaper article that turned me on and reminded me of my school days

Teacher slapped

The teacher has more to do with the world of beautiful things. She teaches arts and sports. Yesterday she was accused of a less beautiful cause. It was about assault in office. She has face slapped two pupils.

The teacher is 30 years old and a tall, athletic woman. For the process, she dressed like a sports event: Sleeveless and backless top and a pair of leggings.
Her hands and arms were streaked with prominent, bulging veins.

When the judge asked for her name, she stood up with a smile and bowed to the audience. When she spoke, she spread her fingers as if conducting a choir. Sometimes she touched her forehead with both hands, then crossed her arms again in front of her chest, revealing her considerable biceps.

But she liked to clap her conspicuous hands. She clapped so loudly that the audience jumped in shock. She always clapped when she wanted to show how she does it for the children to obey. For example, when she demanded of them, „Now we all stand in a row“ – clap, clap.

One day in June 2003, she clapped her hands very often because the children „did not hear so well“. They were second-grade students, romping around rather than lining up in a row. Especially since it was very exciting in the room where the teacher taught. There was a stage for performances and a stage curtain in whose folds one could play hide and seek. The teacher said, „that was a shriek, you can not imagine that.“ Then she stopped clapping her hands.

Rather, she took a big swing and slapped a boy with her open hand on the left cheek and another pupil on the right cheek, so that the imprint of her fingers still days after was to see. A girl’s arm she grabbed so hard that there were bruises in the shape of her fingers.

In court, she denied the allegations with reference to her hand size: „With my large hands, I would never give a small child a slap in the face. I just touched her cheek gently. “

When the judge presented two proof photos with clearly red fingerprints on the cheek and neck, she could not believe that she had caused these traces.

Now the judge should have heard the witnesses. Twelve children from a primary school in Berlin – eight, nine years old – were sitting in front of the door with their parents. They were a bit excited and always asked again what a judge and a court do.

The judge did not want the children to testify. Because he does not wanted any enmity between teacher and pupils. He said, „My ambition is to avoid a conviction of teachers. I would rather seek a reconciliation.“ Then he told the teacher that the procedure could also be stopped for a fine. But then she should not dispute her guilt anymore. After 15 minutes of reflection, she agreed – and must now pay 1 500 Euros to an association for integration aid.

Then the children were called into the hall – and experienced something like a school lesson in court. That such a lesson can also be a difficult affair for teachers, explained the judge. That it could happen that a teacher loses her nerves and couldn’t stop herself from slapping. But that she is not allowed to slap pupils. The children listened as quiet as a mouse. Whether they now understand what a court does? „

Beuteschema – Booty Scheme

Beim Recherchieren über Frauen mit ausgeprägten Adern habe ich heute einen Artikel über Nadeshada Brennicke in der Illustrierten „Bunte“ ( vom September 2015) gefunden:

Klares Beuteschema

Die 42-Jährige erklärte in BUNTE, dass für sie an einem Mann vor allem die Physis wichtig sei. „Ich muss sehen, wie er sich bewegt, wie er lacht, ihm in die Augen schauen, beobachten, welche Mimik und Gestik er hat.“ Zudem wolle sie wissen, ob er so riecht, „dass ich eine Nähe mit ihm ertragen kann.“

Da für mich bei einer Frau zunächst auch äußerliche Merkmale wie z.B. ausgeprägte Adern an der Hand und dem Arm wichtiger als der Charakter sind,  freue ich mich, dass auch Frauen scheinbar ein klares Beuteschema haben und auf körperliche Merkmale achten.

Leider musste ich für mich feststellen, dass es nur ganz wenig Frauen mit ausgeprägten Adern gibt, nach meiner Einschätung haben vielleicht 5 von 100 Frauen ins Augen stechende Adern am Arm, so wie Nadeshda Brennicke hier auf dem VideoCapture aus einem Film. Also habe ich mein Leben lang nur davon träumen können, solche Adern berühren, sie gar streicheln zu dürfen. Das muß genauso erotisch sein, wie über den Haarflaum am Arm oder Bein einer Frau zu streicheln.

Gibt es noch andere Menschen, die auch diesen Adern-Fetisch oder Härchen-Fetisch haben? Die auch zuerst auf körperliche Merkmale bei der Suche nach einem Date oder Partner achten?


While researching into women with pronounced veins, today I found an article about Nadeshada Brennicke in the magazine „Bunte“ (September 2015):

Clear Booty Scheme

The 42-year-old explained in BUNTE that for her the most important thing about a man is the physique. „I have to see how he moves, how he laughs, looking him in the eyes, observing which facial expressions and gestures he has.“ Also, she wants to know if he smells so, „that I can bear a closeness with him.

Since for me in a woman initially also external characteristics such as pronounced veins on the hand and the arm are more important than the character, I am pleased that women seem to have a clear booty scheme, too, and pay attention to physical features.

Unfortunately, I found out that there are only very few women with prominent veins, according to my estimation, perhaps 5 out of every 100 women have eye-catching veins on their arms, just like Nadeshda Brennicke here on the VideoCapture from a movie. So all my life I could only dream of touching such veins, even being allowed to stroke them. This must be just as erotic as caressing the hair fuzz down the arm or leg of a woman.

Are there any other people who also have this vein fetish or body hair fetish? Who first pay attention to physical features in the search for a date or partner?

Wie ein Lotto-Gewinn: Haarflaum und Adern am Arm einer Frau – Like a lottery win: Veins and hair fuzz on a woman’s arm.